Einleitung Masterarbeit: Visitenkarte der Studie erstellen

Einleitung für Masterarbeit ist ein zentraler Teil der Thesis. Sie setzt das Thema, Ziele und Aufgaben der Forschung. Hier gibt es einige Tipps für erfolgreiche Erstellung.

Wie schreibt man eine Einleitung für Masterarbeit?

Die Erstellung einer Master-Thesis ist aufwendig, weil sie als eine Qualifikationsarbeit der Masterstudenten gilt. Dieser Prozess beginnt mit der Themenwahl.  Zielsetzung und Fragestellung, die später in einer Einleitung beschrieben werden.

Die Einleitung ist der erste inhaltliche Teil der Masterarbeit. Sie stellt die Einführungsinformationen dar und umfasst nur 10 – 15 % der Arbeit. Es ist die richtige Zeit, alle Geheimnisse aufzuklären.

Warum sollte man eine Einleitung zur Master-Thesis erstellen?

Jeder Text, ob er akademisch oder literarisch sowie publizistisch ist, hat eine Einleitung. Darunter versteht man den ersten Appell an Leser, den ersten Versuch, das Interesse zum Geschriebenen zu wecken.

In allen schriftlichen Sphären hat die Einleitung eigene pragmatische Bedeutung. Das ist als ein erstes Gespräch oder als erstes „Hallo“.

Die Einleitung in der Masterarbeit gilt als Einführung ins Thema der dargestellten Studie und berichtet die Grundlagen der Forschung. Die Leser solcher Arbeiten sind auch spezifisch. Das sind die Lehrkräfte, andere Studierenden und Akademiker. Sie machen sich mit jedem wissenschaftlichen Werk durch Einleitung bekannt. Dabei verstehen sie fast sofort, ob das Werk zum Lesen wert ist.

Die Aufgabe des Masterstudenten besteht darin, um mit den ersten Wörtern die Aufmerksamkeit der Leser zur Arbeit anzuziehen. Dafür soll man eine Anekdote oder Witz nicht erzählen.

Das erste attraktive Moment ist die interessante Forschungsthematik. Sie wirkt auf jeden Leser reizend. Nicht ohne Grund beginnt fast jede Einleitung mit Begründung der Themenwahl und der Themenrelevanz.

 

Die Struktur und korrekter Inhalt der Einleitung

Bei der Promotion einer Masterarbeit verzichtet die Prüfungskommission nie darauf, um in Bezug auf die Einführung und den Schlussteil der Arbeit zu diskutieren.

Schon lange wurde eine bestimmte Informationsbasis bestimmt, die in der Einleitung vorgestellt werden sollte. In dem ersten Teil der Arbeit werden die Ziele der Studie, ihr Gegenstand und ihr wissenschaftlicher Wert angegeben.

Dieser Textteil sollte logisch und konsistent dargestellt werden. Außerdem muss er die folgenden Elemente enthalten:

  • Relevanz des gewählten Themas und Begründung dieser Wahl;
  • Literaturübersicht;
  • Beschreibung des Gegenstandes;
  • praktische und wissenschaftliche Neuigkeit der Studie;
  • Zielsetzung;
  • Stellung der Forschungsfragen und Forschungsaufgaben;
  • Beschreibung der Forschungsmaterialien,
  • kurze Strukturübersicht der Masterarbeit.

Wenn man das Ziel einer Masterarbeit definiert, sollte man den Leser über perspektivische Forschungsrichtung so deutlich wie möglich informieren. Dabei zeigt der Forscher einen „roten Faden“ seiner Studie.

Die Fragestellung entwickelt sich auch in der Einleitung. Damit fixiert der Forscher die Grenzen der Studie. Es ist wichtig auch, dem Leser zu zeigen, dass die Forschung in praktischer Umsetzung nützlich ist und die Perspektive von weiteren Studien bietet.

Es ist also klar, dass trotz der geringeren Länge soll die Einleitung der Masterarbeit eine große Menge der Daten berichten. Diese Daten geben den Leser ein Verständnis der Forschung.

 

Wie bestimmt man die Themenrelevanz?

Eine der Fragen, die der Masterstudent bei Promotion bekommt, lautet so: „Warum meinen Sie, dass ihre Forschung aktuell ist?“ Die Aktualität und Nützlichkeit der Forschung ist für alle Forschungsarbeiten wichtig. Die Wissenschaftler versuchen immer, die Geheimnisse aufzuklären und die neuen Erfindungen zu verwirklichen.

Ein relevantes Thema für Masterarbeit muss der Student selbst oder unter Betreuung finden und formulieren. Dafür sollte er viele Informationen bearbeiten und den Forschungsstand in dem gewählten Fachbereich bestimmen. Das Leben diktiert dem Menschen, was für neue Kenntnisse er braucht.

Die Masterstudenten tauchen in den Fachbereich seit dem ersten Jahr des Bachelorstudiums und sammeln die fachlichen Informationen. Im Masterstudium können sie schon eigene Interessen an verschiedene Forschungsproblematik haben. Viele von ihnen sind schon beruflich beschäftigt, was die Wahl des Themas beeinflussen kann. 

Ziele, Aufgaben und Hypothese: Was steht im Kern der Einleitung?

Im Aufbau der Einleitung für Masterarbeit ist die Zielsetzung ein wichtiges Element. Das Ziel und Forschungsaufgaben der Master-Thesis entwickeln sich aus dem Thema.

Das Forschungsziel ist immer eine Aktivität. Man kann das Ziel mit solchen Verben bezeichnen: aufdecken, analysieren, bestimmen, definieren, schaffen, untersuchen.

Als die Schritte zum Ziel gelten die Aufgaben. Die Masterstudenten können für ihre Studien die folgenden Aufgaben bestimmen:

  • Literaturquellen untersuchen.
  • Gegenstand der Studie analysieren.
  • Experiment durchführen.
  • Zusammenhänge bestimmen.
  • Daten erheben;
  • Ergebnisse vergleichen.
  • Schlussfolgerungen formulieren.

Neben den Zielen und Aufgaben soll der Forscher auch die Fragen zur Studie oder Hypothese stellen. Unter Hypothese versteht man eine wissenschaftliche Annahme oder Vermutung, die man durch Experiment sowie Analyse bestätigen oder widerlegen kann. Die Hypothese wird für empirische Forschungen gestellt.

Am Ende der Einleitung bietet der Student die Übersicht der Masterarbeit-Struktur. Er nennt die Überschriften der Kapitel, stellt den Inhalt der Arbeitsteile kurz und klar. Damit stellt man die Grundlagen der Studie und des Arbeitstextes dar.

Wie kann man Fehler in der Einleitung vermeiden?

Der Student sollte für Verfassen der Einleitung genug Zeit bestimmen. Einige brauchen sogar einige Wochen dafür. Die Einleitung sollte in einer wissenschaftlichen, aber gleichzeitig einfachen Sprache verfasst sein. Dennoch kann der Student die bestimmten Fehler machen:

  • Schachtelsätze;
  • Floskeln;
  • falsches Verwenden der Fachwörter;
  • mehrdeutigen Formulierungen;
  • überflüssigen Informationen;
  • umfangreiche Literaturübersicht;
  • falsche Reihe der Inhaltskomponenten;
  • falsche Rechtschreibung.

Oft versuchen die Studenten den Umfang der Einleitung zu vergrößern, wenn sie viele Methoden auflisten. Die Methodik ist eine wichtige Komponente der Einleitung, aber die gewählten Methoden müssen dem geforschten Fachbereich entsprechen. Außerdem müssen es nur die grundlegenden Methoden aufgelistet werden.

Wenn man über die praktische Bedeutung der Forschung spricht, sollen die konkreten Bereiche erläutert werden. Dabei sollte man erwähnen, welche Aufgaben eine dargestellte Studie lösen kann. Es kann zeigen, dass der Student gründlich das Thema und themenbezogene Materialien untersucht hat.

Noch ein wichtiger Fehler, den der Student machen kann: keine Überprüfung der Einleitung nach ihrem Verfassen. Es ist wichtig, alle Unstimmigkeiten und Fehler in diesem Text zu vermeiden, denn sie können negativ die Benotung der Arbeit beeinflussen. Dafür sollte man Lektorat der Arbeit durchführen oder durchführen lassen.